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20 UmweltJournal /November 2017 DIE PRESSE ZU: Glyphosat vor Zulassungsverlängerung? Impressum Eigentümer, Verleger: SCIAM Fachmedien GmbH & Co KG. Herstellungs- und Erscheinungsort: Wien; Verlagsort, Redaktions- und Verwaltungsadresse: 1170 Wien, Geblergasse 95; Tel.: +43 (0)1 90680-0, Fax: +43 (0)1 90680-91100; E-Mail: umweltjournal@umweltjournal.at; Internet: www.umweltjournal-online.at ; Verlagsgeschäftsführung: Mag. Martin Ögg, Mag. Gerald Fiala; Objektleiter: Mag. Alexander Kohl, alexander.kohl@sciam.at; Anzeigenleitung: Renate Storz, renate.storz@sciam.at; Leitender Redakteur: Mag. Alexander Kohl, alexander.kohl@sciam.at; Redaktion: Mag. Astrid Minnich, Mag. Ulrike Putz; Layout: Iris Schönauer; Druck: Russmedia Service GmbH, A-6858 Schwarzach; Einzelpreis: 4,20,– Euro (inkl. 10% Mwst.); Jahresabonnement Inland: 22,00,- Euro (inkl. 10 % Mwst. und Versand); Europa: 26,50,– Euro; Gültiger Anzeigentarif: 2016; Für unverlangt eingesandte Manuskripte und Fotos keine Gewähr. Der Verlag behält sich vor, Leserbriefe zu kürzen. Alle Rechte, auch die Übernahme von Beiträgen nach § 44 Abs 1 Urheberrechtsgesetz: © SCIAM Fachmedien GmbH & Co KG; Das Umweltjournal erscheint 6-mal jährlich; Versandauflage Österreich dieser Ausgabe: mindestens 12.500 Exemplare; DVR: 0861944 VOR-GELESEN Die überarbeitete Kommentierung des KrWG ermöglicht eine praxisorientierte Handhabung der komplexen Rechtsmaterie. Der Kommentar berücksichtigt die Grund- ideen europäischer Abfallwirtschaftspolitik und eröffnet Wirtschaftsbeteiligten durch Li- teratur- und Rechtsprechungsverweise einen schnellen Zugang zur Lösung ihrer abfallwirt- schaftlichen Fragestellungen – ein „Muss“ für jeden, der einen Einstieg bei seinen kreislauf- wirtschaftlichen Aktivitäten sucht. 70 verblüffende und inspirierende Projekte. Einfache und eleganteObjekte nach Schwie- rigkeitsgrad sortiert. Vielfältiges Material: Flaschen, Kisten, Dosen, Paletten, Kartons, Zeitschriften und Konservendosen. Mit etwas Fantasie und Einfallsreichtum kann alles, wirklich alles, zu neuemLeben erweckt werden. Wer hätte gedacht, dass aus einer Palette im Nu eine Hollywood-Schaukel wird oder mit etwas mehr Geduld eine voll ausgestattete Küche? Leben wir in einem Zeitalter, in dem alles kollabiert? Finanzmärkte, Europa, Demo- kratie? Nichts scheint mehr sicher. Doch war das früher anders? Sind große Reiche nicht schon immer viel schneller verschwunden, als sie errichtet wurden? Ugo Bardi nennt dieses Phänomen den „Seneca Effekt“, weil der römische Gelehrte als erster verstanden hat, dass dieZerstörung gesellschaftlicher und natürlicher Systeme anderenRegelngehorcht als deren Aufbau. ISBN: 978-3869652856 ISBN: 978-3258601786 ISBN: 978-3960060109 V O R S CH A U Rendite mit grüner Energie - Wie Sie mit Ihrem Industriedach Son- nenstrom erzeugen! In diesem Heft wurden die Voraussetzungen für ge- werbliche PV-Anlagen in Österreich geklärt. Inder nächstenAusgabewird auchdieLageinDeutschlandbeleuchtet.WiesinddieKostenund inwelcherZeitlohntsichsoeineInvestition?WelcheAnforderun- genmuss ein Betrieb erfüllen und kannman sogar einenGewinn erwirtschaften? Gemeinsam mit dem Bundesverband Solar und einemPV-Expertenerklärt dasUmweltJournal dieSituation. Der Herbst ist dieses Jahr wieder geprägt von zahlreichen Umwelt- technik-Events im In- und Ausland. Neben den jährlichen Branchen- treffen in Hongkong (Eco Expo Asia) und Rimini (Ecomondo) werden hierzulande der Clusterevent CleanTechConnect in Engerwitzdorf (OÖ), die Energietage 2017 in Wien und die Renexpo Interhydro in Salzburg über die Bühne gehen. Alle Veranstaltungen zeigen die Neuheiten der Branche sowie Zu- kunftsmärkte und -potenziale im Umwelttechniksektor auf. Das UmweltJournal ist vor Ort und berichtet. DAS NÄCHSTE UMWELTJOURNAL ERSCHEINT AM 3. JÄNNER 2018. Innerhalb der kommenden fünf Jahre will Frankreich den Einsatz des Unkrautvernichtungsmittels Glyphosat verbieten. Das kündigte Re- gierungssprecher Christophe Castaner an. Premierminister Édouard Philippe habe entschieden, dass jeglicher Gebrauch von Glyphosat bis 2022 in Frankreich verboten werde, sagte Castaner. Darunter falle auch dieVerwendung in der Landwirtschaft. Die EU-Kommissionwill die Zulassung für Glyphosat, die Ende dieses Jahres ausläuft, um zehn Jahre verlängern.Die französischeRegierunghattebereits angekündigt, gegen diese Entscheidung stimmen zu wollen. Landwirte hatten noch am Freitag für den weiteren Einsatz des Herbizids demonstriert und eine Blockade auf demChamps-Élysées in Paris errichtet. Die Bauern befürchten, dass ein Glyphosatverbot die französische Landwirtschaft schwächen und den Wettbewerb gegen Konkurrenten aus dem Aus- land erschweren könne. Zudem werde ein Verbot nicht verhindern, dassLebensmittelimportiertwerden,beiderenAnbauweitmehrPflan- zenschutzmittel eingesetztworden seien. (Zeit online, 25.09.2017) Österreich wird auf EU-Ebene künftig gegen eine Verlängerung der Zulassung des umstrittenen Pestizids Glyphosat stimmen. (…) Gly- phosat steht in Verdacht, möglicherweise Krebs auszulösen, wissen- schaftlich geklärt ist die Frage allerdings nicht - trotz eines enormen Volumens von Untersuchungen zu diesemThema, die mehrheitlich von keinem derartigen Risiko ausgehen. Zweier Lastwagen hätte es bedurft, um alle Studien zu transportieren, schilderte ein Mitarbeiter derAGES(AgenturfürGesundheitundErnährungssicherheit),derals Experte in denUnterausschuss geladenwar und ursprünglich gebeten wordenwar, alleUnterlagenmitzubringen. (orf.at , 03.10.2017) Gegner des Unkrautvernichtungsmittels Glyphosat habenmit ihremMassenprotest eine Anhörung imEuropäischen Parlament erzwungen. Eine europäische Bürgerinitiative hatte rund 1,1Millio- nen gültige Unterschriften für ein Verbot des Pestizids gesammelt. Nun dürfen dieOrganisatoren ihr Anliegen imEU-Parlament vor- tragen. Die Kommissionmuss Stellung dazu nehmen. Außer dem Verbot vonGlyphosat in der EU fordern die Unterzeichner auch eine Reformdes Genehmigungsverfahrens für Pestizide. Diese soll- ten nicht auf Basis von Studien zugelassen werden dürfen, „die von der Pestizidindustrie in Auftrag gegeben wurden“, heißt es. (…) Die EU-Kommissionmuss sichmit einer Bürgerinitiative befassen, wennmindestens eineMillionMenschen aus mindestens sieben EU-Mitgliedsländern unterschrieben haben. In jedemder sieben Mitgliedstaatenmuss dabei eineMindestzahl vonUnterstützern er- reicht werden. (Spiegel online, 06.10.2017) A KTU E L L E S CleanTechConnect . 2017 – die Cleantech-Cluster-Tagung „Welche Strategien und Anreize braucht es, damit die Umwelt- und Energietechnik-Branche junge engagierte Fachkräfte anzieht?“ Bild: © alphaspirit / Fotolia 27. November 2017 Tagungslocation Kultur „Im Schöffl“ , Leopold Schöffl Platz 2, 4209 Engerwitzdorf Preisverleihung Innovationspreis des Cleantech-Clusters [ ie :ku ] 2017 Nähere Infos und Anmeldung Nina Haugeneder T +43 732 / 79810 DW 5214, E nina.haugeneder@biz-up.at W www.biz-up.at, www.cleantech-cluster.at Energiesparmesse: ab Mittwoch, 1. März 2018 Österreichs Leitmesse für Bau, Bad & Energie Der Startschuss zur Energiesparmesse 2018 fällt amMittwoch, 28. Februar exklusiv für Fachbesucher der SHK-Branche. Am zweiten Fachbesuchertag ist auch der Messebereich BAU für Bau- & SHK-Fachbesucher offen. Die Publikumstage finden 2018 von Freitag 2. – Sonntag 4. März statt. D ie Energiesparmesse ist Österreichs größte Bau- messe und hat sich in den letzten drei Jahren zusätzlich auch zur umfassendsten Schau für Bad & Sanitär entwickelt. Sie zeigt mit zahlreichen Newco- mern so viel Sanitärangebot wie noch nie zuvor. Ebenso führend im Sektor Heizung und Energie steht die Energiesparmesse als Plattform für neue Innovationen und Trends der Branche. In über 150 Vorträgen werden aktuelle Themen, wie die Digitalisierung bei Heizungen aufgegriffen. Spannende Podiumsdiskussio- nen sowie verschiedenste Foren geben Einblicke in die Zukunft des Energie-Sektors. Oberöster- reich kann als Industriebundes- land eine Reihe von Marktfüh- rern aus der Heizungsindustrie für Biomasse aufweisen. Deshalb sind alle führenden Kesselanbie- ter für Pellets, Hackschnitzel und Holzstückgut auch 2018 wieder vertreten. In Wels erleben die Fachbesucher die Vorteile der Holzheizung hautnah. Das große Plus der Energiesparmesse Im Messejahr 2018 ist die Ener- giesparmesse die einzige Messe ihrer Art und Größe: Nur hier findet man unter dem Dach von drei Teilmessen alle Gewerke des Hausbaus abgedeckt. Und: In Wels sind alle Branchen kom- plett und kompakt vertreten und bietet geballtes Know-how und hochkarätige Erfahrung. Die Kernkompetenz der Branche ist hier vollständig vertreten. World Sustainable Energy Days 2018 Zudem wird zeitgleich zur Messe auch wieder die Tagung World Sustainable Energy Days stattfinden. Die Energiewende als Wettbewerbsvorteil, und wie sie im Sinne der Menschen und der Unternehmen gestaltet werden kann, wird dabei ein zentrales Thema der World Sus- tainable Energy Days 2018. Die Tagung präsentiert Strategien, technologische Innovationen und die Märkte für erneuerbare Energie und Energieeffizienz. Sie bietet eine einzigartige Kom- bination von Fachkonferenzen und interaktiven Events. Die jährliche Konferenz ist Treff- punkt von über 700 Teilneh- mern aus über 50 Ländern aus Wirtschaft, Forschung und dem öffentlichen Sektor. Am Programm stehen: die Europäische Pelletskonferenz, die Europäische Energieeffizienz Konferenz, die Young Biomass Researchers Conference, die Konferenz „Technologie-Inno- vationen:EnergieundGebäude“, die Energieeffizienz Business Konferenz, die Konferenz „E- Mobilität & smarte Gebäude“ und der Energie-Effizienz Strate- gieWorkshop. Foto: Messe Wels

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